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Alliance gegen Umweltschäden durch Schienenverkehr

 

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Flagge SchweizBürgerinitiativen gegen Bahnlärm in der Schweiz

 In der Schweiz sind zahllose Personen auch vom schlimmen Bahnlärm betroffen. Gemäss einem neuen BAV-Bericht sind in der Schweiz ca 265 000 dieser Menschen (ca. 5 % der Bevölkerung) einem so massiven Bahnlärm ausgesetzt, dass dieser sogar oberhalb der gesetzlichen Lärm-Grenzwerte liegt.

Organisationen in der Schweiz
 

-        Schweizerische Liga gegen den Lärm (SLL, www.laermliga.ch): Gegründet 1956, beschäftigt sich mit der Bekämpfung aller Formen des Lärms, vor allem mit dem Lärm aus Infrastrukturanlagen(Automobil, Bahn, Flugzeug) – Dr. phys. Robert Hofmann, Dr. iur. Peter Ettler
 

-        Interessengemeinschaft gegen Eisenbahnlärm (IGLS, www.igls.ch): setzt sich dafür ein, dass die geplanten Lärmsanierungsmassnahmen zeitgerecht und effektiv realisiert werden und auch dafür, dass die Schweiz alles daran setzt, damit auf europäischer Ebene die Wagensanierung rasch umgesetzt wird – Zacharias Büchi
 

-        Schweizerische Schutzvereinigung gegen Bahnlärm (SSB, www.bahnlaerm.ch): will Bahnlärm-Geschädigte und interessierte Kreise informieren, sensibilisieren  und aufklären sowie Hilfe zur Selbsthilfe vermitteln – Daniel Wind, Dr. Walter Scherer

 

In der Schweiz ist der Bau einer Neuen Alpentransversale (abgekürzt: NEAT) das Thema. Dadurch soll der Brenner-Korridor, der zu einem wesentlichen Teil dem Umwegverkehr um die Schweiz dient, stark entlastet werden. Ebenso wird durch den bereits laufenden Aus- und Neubau der Tauern Phyrn-, Pontebba- und Semmering-Bahn zukünftig ein weiterer Teil des Verkehrs vom Brenner auf diese neuen Magistralen verlagert.
 

Aktuell in der Diskussion auch:
 

Wisenberg-Basistunnel zwischen Basel und Olten
Ein PPP-Projekt - Public Private Partnership - soll für den Basistunnel durch den Jurabogen (Zulauf zur Gotthard- und Lötschberg-NEAT) auf die Beine gestellt weren. Mit diesem soll das Bauwerk bis zur Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels -geplant für Dezember 2017; geplante Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnel von Bellinzona nach Lugano ca. 2019 bis 2022 - erstellt werden können. Würde man mit dem Bau erst 2030 beginnen, so würde man im Verkehr ersticken und den angestrebten Viertelstunden-Takt für die Regio-S-Bahn nicht erreichen.

 

Bahn-Grossprojekte sollen Priorität genießen, die den Bau und Betrieb der NEAT unterstützten, namentlich die im Rahmen der ZEB-Vorlage (neuer Name für NEAT und BAHN2000 und Bahnlärmsanierung) vorgesehenen nördlichen und südlichen NEAT-Zufahrten im Inland.

Der Lötschberg-Basistunnel war schon Ende Januar 2008 mit 108 von 110 möglichen Trassen belegt; heute - ein halbes Jahr nach Inbetriebnahme - ist er an Spitzentagen voll. Weil der Tunnel auf 22 km Länge nur einspurig gebaut (Budget-Vorgabe) wurde st der Betrieb massiv eingeschränkt.