| Home Archiv Aktuelles Mai - Juli 2008 |
| Schienenlärmkongress am 11. Juli 2008 in Freiburg - Anmeldung Ort/Lageplan |
| Bundesminister auf den Spuren von Bürgerinitiativen und Bürgervereinen |
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Bundesminister Tiefensee: Innenstädte und
Ortskerne werden weiter gestärkt
Städtebauförderungs-Programm hier - massive
Schäden für den Bürger durch Billigung des jetzigen Betriebs der
Bahn AG durch die Bundesregierung dort Wir können dem Minister eingeschränkt zustimmen, haben doch exakt diese Forderungen Bürgerinitiativen, Bürgervereine und Umweltverbände seit Jahren in Hinsicht auf die Umweltzerstörungen und -belastungen und Verödung ganzer Städte oder gar die Bedrohung eines Weltkulturerbes der Ortskerne und Städte durch Güterverkehr gestellt.
Was nützt ein Fonds zur Lärmsanierung, wenn das
Eisenbahnbundesamt streng nach dem Kosten-Nutzenverhältnis
beurteilt, den Ermessensspielraum der dem Ministerium Tiefensee
nachrangig zugeordneten Bundesamtes wie „der Verkehrslärm nach
Einrichtung der baulichen Anlage in nicht vorhersehbarer Weise
zugenommen hat“ – was nahezu auf dem gesamten Strecken an Rhein
und Ruhr exorbitant der Fall ist – nicht ausschöpft. Nicht
ausschöpfen will?
60 Millionen Euro für Bahnübergänge an der
Betuwe-Lijn - NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke gibt
Förderrahmen bekannt „Voraussetzung für die Förderung ist, dass sich die betroffenen Kommunen und die DB AG so schnell wie möglich auf Lösungskonzepte einigen, die verkehrlich und wirtschaftlich vertretbar sind“, sagte Wittke. Ziel muss es nun sein, im Rahmen der Planfeststellung für das 3. Gleis der Betuwe-Lijn auch das Baurecht für möglichst viele Bahnübergänge zu erzielen. Nicht jeder Bahnübergang wird Bestand haben können und Bürger werden sich an neue Wege gewöhnen müssen, dafür wird dann aber das Warten an Bahnschranken entfallen. Besonders wichtig sind Lösungen für Hamminkeln, Rees und Emmerich. „Das Eisenbahnkreuzungsgesetz zwingt alle Beteiligten, Kompromisse und gemeinsame Lösungen zu finden. Wo verkehrlich und städtebaulich begründete Sonderlösungen herbeigeführt werden müssen, werden wir im Einzelfall Lösungsgespräche führen“, signalisierte Wittke Gesprächsbereitschaft. |
| Brief des Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz |
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Masterplan Güterverkehr und
Logistik im Kabinett verabschiedet Tiefensee: Verkehrsinfarkt verhindern, Logistikstandort stärken |
Berlin/Duisburg, 16. Juli 2008 - Das Bundeskabinett hat heute
den von Bundesverkehrsminister Wolfgang
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Freiburg, Juni 2008 - Zu lange
wurde unterschätzt, wie Schienenlärm den Mensch belastet. Dabei
wird Lärm -— im Gegensatz zu anderen Umweltbelastungen — mit dem
anhaltenden Verkehrswachstum weiter zunehmen, und zwar zur
empfindlichen Nachtzeit noch stärker als am Tag. Die
Lärmbetroffenen fordern spürbare Lärmverminderung und besseren
Gesundheitsschutz. Im Interesse der vom Aus- und Neubau der Rheintalbahn betroffenen Menschen veranstaltete der Regionalverband Südlicher Oberrhein im November 2005 ein öffentliches Hearing mit mehr als 600 Teilnehmern. Bundesweit anerkannte Experten waren sich einig: Die technische Ausrüstung des Rollenden Materials ist ebenso wie die bisherige Sonderstellung der Eisenbahn bei der Bemessung des Lärmschutzes überholt. Immer stärker kritisiert werden aus medizinischer Sicht der sog. „Schienenbonus“ und das Fehlen eines Spitzenschallpegelkriteriums, insbesondere zur Nachtzeit. Im Ergebnis wird der Bahn ein um 5 dB (A) höherer äquivalenter Dauerschallpegel als an verkehrsreichen Straßen erlaubt. Auf Aufwachreaktionen kommt es dabei gar nicht an. Im Januar 2006 sagte das Bundesverkehrsministerium zu, die Berechtigung des Schienenbonus unter dem Gesichtspunkt der gesundheitlichen Auswirkungen des Schienenlärms im Lichte neuerer Lärmwirkungsforschungen zu überprüfen. Ergebnisse hat das Ministerium — auch nach Erinnerungen durch die Region am Oberrhein — bislang nicht vorgelegt. Im Dezember 2006 hat die Region am Oberrhein einen eigenen Gesetzgebungsvorschlag zur Modifizierung des „Schienenbonus“ präsentiert. Im Februar 2007 hat das Bundesverkehrsministerium eine eingehende Prüfung zugesagt — bislang ohne Ergebnis. Schienenlärmkongress Die Region am Oberrhein fordert verbesserten Lärmschutz Gleichwohl gehen die Rechtsverfahren zum Aus- und Neubau der Rheintalbahn im Jahr 2008 in die entscheidende Phase. Die Region ist deshalb mehr denn je aufgerufen, sich im Interesse eines verbesserten Lärmschutzes für eine menschen- und umweltverträgliche Realisierung des Jahrhundertbauwerks“ einzusetzen. Wir laden Sie, die Sie auf unterschiedlichsten Ebenen Verantwortung in der Region tragen, zum Ersten Schienenlärmkongress von Regionalverband und Universität Freiburg Was unternimmt die DB AG zur Lärmreduktion? Ist der Lärmbonus ein Hemmnis für die Entwicklung der Bahn? Welchen Schallschutz fordert die Lärmmedizin? Welche Anforderungen sieht die Rechtsprechung? Ist der Schienenbonus verfassungsgemäß? Hochrangige Fachleute aus Wissenschaft und Justiz werden dazu Stellung nehmen und auf dem Podium mit Ihnen diskutieren. Um verbindliche Anmeldung (siehe Rückseite) wird bis spätestens 30.06.2008 gebeten. Prof. Dr. Dietrich Murswiek Forschungszentrum für Deutsches und Internationales Umweitrecht (FZIJR) Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Otto Neideck Regionalverband Südlicher Oberrhein Kongress 9.15 Uhr - Beginn |
| 16 Millionen von Schienenlärm betroffenen Bundesbürger belasten die Volkswirtschaft durch Gesundheitsschäden auf mehr als 100 Mrd. Euro |
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Duisburg, Juni 2008 - Rund
16 Millionen Menschen sind in Deutschland von
gesundheitsschädlichem Schienenverkehrslärm betroffen. Darauf
weist der Verkehrsclub Deutschland (VCD) am Tag gegen den Lärm
hin. Herz-Kreislaufprobleme, Schlafstörungen sowie die
Beeinträchtigung der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sind
Folgen von erhöhten Lärmpegeln.
16
Millionen von Schienenlärm betroffenen Bundesbürger belasten die
Volkswirtschaft durch Gesundheitsschäden auf mehr als 100 Mrd.
Euro. Angesichts dieser volkswirtschaftlichen Dimension – den
„Ewigkeitskosten" im Bergbau gleich zu setzen - sind jährlich
100 Millionen Euro Lärmsanierungsgelder (ohne Rechtsanspruch)
nicht mehr als eine „Alibi-Summe“ der Politik.
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1. Quartal 2008: 5% mehr Güter im Eisenbahnverkehr |
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Berlin/Wiesbaden/Duisburg, 29. Mai 2008 - Auf dem deutschen Schienennetz wurden im ersten Quartal 2008 insgesamt 94,8 Millionen Tonnen bei einer Verkehrsleistung von 29,5 Milliarden Tonnenkilometern transportiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 5,0% oder 4,5 Millionen Tonnen mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Zuwachs der Verkehrsleistung (Tonnenkilometer: Das Produkt aus Tonnage und Versandweite) belief sich auf 2,9%. Die Zunahme hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht abgeschwächt: Hier war die Beförderungsmenge um 6,2% und die Beförderungsleistung um 11,3% gestiegen. Mit den genannten Werten ergab sich im ersten Quartal 2008 eine geringere Transportweite pro Tonne als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (2008: 311 Kilometer; 2007: 318 Kilometer). |
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Veröffentlichung Mai 2008 |
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AGUS - Alliance gegen Umweltschäden durch Schienenverkehr Protest gegen Bahnlärm formiert sich bundesweit Eltville - Die Gegner des Bahnlärms und anderer Umweltschäden durch den Güterverkehr auf der Schiene formieren sich bundesweit: Wie die Interessengemeinschaft Bahnprotest an Ober- und Hochrhein (IG BOHR) mitteilt, haben 42 Bürgerinitiativen gegen Bahnlärm aus dem gesamten Bundesgebiet am 22. und 23. Mai in Eltville am Rhein die Alliance gegen Umweltschäden durch Schienenverkehr (AGUS) gegründet und dazu eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die IG BOHR war durch Roland Diehl, Vorsitzender der Markgräfler Bürgerinitiative MUT, und durch Johannes Baumgärtner, Sprecher der Bürgerinitiative IGEL aus Freiburg, vertreten. „Man kann davon ausgehen, dass die Bahnlärmgegner mit ihrer nunmehr koordinierten geballten Kompetenz bestens aufgestellt sind, um den Zumutungen der Bahnplaner und -betreiber noch wirksamer entgegenzutreten“, zeigte sich Roland Diehl zufrieden mit dem Verlauf der zweitägigen Gründungsversammlung. Im Mittelpunkt der Gründungsversammlung stand neben der Kooperationsvereinbarung die Unterzeichnung einer Resolution, die ein Acht-Punkte-Programm zu Verbesserung des Lärmschutzes an Bahnstrecken enthält. Darin fordert die AGUS unter anderem:
• Güterzugtrassen konsequent aus den Siedlungsgebieten heraus zu
verlegen oder in (teilgedeckelten) Tieflagen, Tunneln oder
Einhausungen zu führen Ziel der Alliance ist es, die Öffentlichkeit verstärkt auf das Thema Bahnlärm aufmerksam zu machen und die Politik unter Druck zu setzen, sich stärker mit den daraus resultierenden Problemen zu beschäftigen. Künftig ist deshalb einmal pro Jahr eine Internationale Tagung der AGUS mit eingeladenen Vorträgen von Experten zu den Folgeschäden des Schienenverkehrs vorgesehen. Als erster Schritt ist die Beauftragung eines gemeinsamen Rechtsgutachtens vorgesehen, das die Erfolgsaussichten einer Klage gegen den Schienenbonus, dessen Existenzgrundlage längst entfallen sei, sondieren soll. |
| Lärm ist Körperverletzung |
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Die Bürgerinitiativen gegen den Bahnlärm fahren jetzt auf einem Gleis Die Zugpausen werden immer kürzer, weil immer mehr Züge durch das enge Rheintal fahren –und das mit steigender Tendenz. Was hier noch auf uns zukommt, können wir derzeit nur erahnen: Der Eiserne Rhein wird von Belgien und den Niederlanden nach Deutschland ausgebaut, am Mittelrhein werden die technischen Voraussetzungen für eine verkürzte Zugfolge geschaffen, die Strecken am Oberrhein werden viergleisig ausgebaut und die Frachtaufnahmekapazitäten der Tunnel in der Schweiz werden auf zukünftig 50 Mio. t jährlich mehr als verdoppelt. 42 Bürgerinitiativen gibt es inzwischen in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich, die sich mit dem Kampf gegen den Bahnlärmwahnsinn befassen. Deren Vorstände trafen sich jetzt in Eltville (Rheingau) zur Gründung einer Internationalen Allianz gegen Umweltschäden durch Schienenverkehr (AGUS). Gemeinsam wollen sie zukünftig den notwendigen Druck insbesondere auf die für diese katastrophale Lärmsituation nach ihrer Ansicht in erster Linie verantwortlichen politischen Kräfte ausüben. Dem Ausbau des europäischen Güterverkehrsnetzes über die Rheinstrecken wären Verträglichkeitsprüfungen voranzustellen gewesen. Die Folgen dieser so immensen Verkehrsausweitung und die Auswirkungen auf Mensch und Natur hätten vorab festgestellt werden müssen so Klaus Thomas (Boppard) vom Vorstand der Bürgerinitiative gegen den Bahnlärm am Mittelrhein. Jetzt möchte Klaus Thomas durchzusetzen, dass den Bürgern am Rhein klar mitgeteilt wird, was da tatsächlich noch auf sie zukommt. Er möchte wissen:
Der zunehmende Zugverkehr verursacht auch zusätzliche Erschütterungen und damit einen Anstieg von Bergschäden. Aktuell sind zwei Vorfälle in Assmannshausen bekannt. Dort war im März 2008 ein Berg abgerutscht und auf das Gebiet der Bahnanlagen gestürzt. Noch heute fahren die Züge dort besonders langsam, um keine weiteren Erschütterungen zu erzeugen. Jetzt, ganz aktuell, war ebenfalls in Assmannshausen ein Felsbrocken in das dortige Klärwerk gestürzt und hatte Sachschäden angerichtet. Aber auch in Boppard, Kamp Bornhofen und St. Goar sind akute Bergschäden festgestellt worden. Nicht auszudenken, was passiert, wenn ein Zug durch einen Bergrutsch entgleist (der vielleicht auch noch mit Gefahrgütern beladen ist) oder wenn ein Steinbrocken einen mit Benzin, Chemie oder Sprengstoff beladenen Güterwagen trifft. Bei der Sorge um unsere Sicherheit darf es keinerlei Abstriche geben, forderte Klaus Thomas. Viele tausend Tonnen von Gefahrgütern fahren hier täglich mitten durch unsere Wohngebiete. Hier, bei der Gefahrensituation und –vorsorge, fordern wir von den Verantwortlichen unsere umfassende Aufklärung über unsere Gefährdung, wir fordern eine umfassende Gefahrenanalyse. Bis zu einer detaillierten Untersuchung dieser von Gefahrguttransporten ausgehenden Gefahren und der Beschreibung und Veranlassung von ausreichenden Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und zur Nachsorge fordern wir darüber hinaus ein Verbot der Beförderung von Gefahrgütern durch unsere Wohngebiete hier am Mittelrhein!! Die Ministerpräsidenten der Bundesländer Rheinland Pfalz, Kurt Beck, von Hessen, Roland Koch und von Nordrhein Westfalen, Dr. Jürgen Rüttgers, sollen diese brennenden Fragen jetzt beantworten und sich für die Sicherheit der Menschen am Rhein verwenden.
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