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Eisenbahngüterverkehr sinkt im ersten Halbjahr 2009 um 22,4% |
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Duisburg, 31. August 2009 -Auf dem deutschen Schienennetz wurden im ersten Halbjahr 2009 147,3
Millionen Tonnen Güter transportiert. Wie das Statistische Bundesamt
mitteilt, bedeutet dies im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 einen
Rückgang von 42,5 Millionen Tonnen (- 22,4%); das war der größte
Volumeneinbruch seit Beginn der Statistik im Jahr 1950. Die
Beförderungsleistung in Tonnenkilometern ging im ersten Halbjahr
2009 um 22,8% gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 zurück. Die
Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Transportnachfrage im
Eisenbahngüterverkehr zeigen sich seit November 2008; in den Monaten
November und Dezember 2008 verringerte sich die Transportnachfrage
gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat um 2,3%. Im ersten Halbjahr
2009 verstärkten sich die entsprechenden Rückgänge mit Werten
zwischen - 14,8% (März) und - 31,2% (April) deutlich. |
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Viareggio betrifft uns alle |
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Gasexplosion von Bahn-Güterwagen im Bahnhof von Viareggio / Italien mit Toten und Verletzten in der Nacht zum Dienstag, den 30. Juni 2009 Duisburg, 1. Juli 2009 - In der Nacht zum Dienstag, den 30. Juni 2009, explodierten in dem toskanischen Urlaubsort Viareggio ein oder mehrere Flüssiggas-Güterwagen der Eisenbahn. Weitere 13 Gasbehälter mit jeweils 30 Kubikmeter Flüssiggas wurden auf den Schienen verstreut. Medienberichten zufolge starben bei der Gasexplosion mindesten 16 Menschen. Weitere 36 Menschen erlitten schwere Verletzungen. Wohnhäuser stürzten ein, Autos und Motorroller verbrannten. Es entstanden Sachschäden in noch nicht zu beziffernder Höhe. Nach Expertenmeinung sei die Ursache des Unfalles in der gebrochenen Vorderachse eines Flüssiggas-Güterwagens zu suchen. Er sei nach dem Achsbruch entgleist, Flüssiggas sei ausgetreten, habe sich in Kontakt mit der Luft in eine Gaswolke verwandelt, was schließlich die gewaltige Explosion verursacht haben könnte. 13 der Kesselwagen des Unglückszuges sollen der deutschen Bahn gehören, einer der polnischen Bahngesellschaft PKP. Tausende solcher Kesselwagen rollen auf maroden, rostigen Achsen auf den Schienen in ganz Europa durch dicht besiedelte Wohnquartiere. So auch durch das Ruhrgebiet oder das enge Rheintal. Die Bahn und das Bundesverkehrsministerium wissen das. Sie nehmen billigend in Kauf, dass sich solche Unfälle ereignen bei denen Menschen zu Tode kommen, schwer verletzt werden und Sachschäden in Millionenhöhe entstehen. AGUS fordert die gewählten Volksvertreter auf, bei Bahn und Bundesverkehrsministerium folgende Maßnahmen zu veranlassen: 1. Öffentlichmachung der Anzahl der Waggons, die Gefahrgut transportieren und noch nicht mit neuen Achsen ausgestattet sind. 2. Öffentlichmachung, welche Gefahrgüter, wie oft durch Ballungszentren oder durch die Ortschaften im engen Rheintal rollen. 3. Offenlegung der Sicherheitsmaßnahmen im Fall eines Gefahrgut-Unfalles analog Viareggio oder eines vergleichbaren Gefahrenspotenzials; hier insbesondere die Anzahl der möglichen Einsatzkräfte, deren Ausrüstung und Ausbildung sowie die Anfahrt- und Aufstellmöglichkeiten von Einsatzfahrzeugen am Unfallort (Schiene). 4. Bis zur endgültigen Klärung der Unfallursache in Viareggio den Einsatz entsprechender Kesselwagen allgemein und insbesondere im Rheintal zu verbieten. 5. Später, bis zur Öffnung einer Alternativtrasse den Transport von Gefahrgut durch bewohntes Gebiet mit strengen Auflagen zu versehen (u .a. ggf. 30 km/h durch Ortschaften). 6. Die Umrüstung aller Güterwagen auf sichere Achsen und leise Bremssysteme zu betreiben. Die Mittel dazu sind bereits seit 2007 vom Bund bewilligt. Da bei dem Unfall in Viareggio auch deutsche Wagen beteiligt waren, sollte ebenfalls bei der deutschen Staatsanwaltschaft aus allen rechtlichen Gründen ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt angeregt werden. |
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1,565 Kilometer Lärmsanierung in Neudorf |
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Duisburg-Neudorf, 1. Juli 2009 - Pünktlich
zum sechsjährigen Bestehen des Bürgervereins Neudorf am 8. Juli 2009 gab
es gute Nachrichten, auch wenn es bis zur Durchführung noch gut zwei
Jahre dauern wird: Die Lärmsanierung Neudorfs ist beschlossen. |
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Fernsehbeitrag des SWR zum Thema Bahnlärm |
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http://www.swr.de/landesschau-bw/-/id=122182/did=4772312/pv=video/gp1=4931430/nid=122182/pbme0w/index.html Schienengüterverkehr Bahncontainer 2008: Ein Zug so lang
wie das gesamte Schienennetz
EU erwartet bis 2025 80 bis 100 Prozent
Steigerung der Verkehre |
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Zusätzlich 100 Millionen
Euro für Lärmschutzmaßnahmen |
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Pressemiteilung DB
AG Lärmschutz -
Konjunkturprogramme des Bundes 2009 - 2011 Maßnahmenliste
"Konjunkturprogramm Lärmschutz" Dateiformat: PDF Dateigröße: 0,09 MB Themendienst
"Konjunkturprogramm Lärmschutz" Dateiformat: PDF Dateigröße: 0,06 MB |
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Tiefensee: 517 Millionen Euro für Schienenstrecken aus Konjunkturpaketen |
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Aufteilung der Mittel steht fest |
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Erstes Mahnfeuer gegen Bahnlärm |
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Duisburg, 22. Juli 2009 - Die BI-Bahn
Kenzingen Herbolzheim lädt ein zum ersten Mahnfeuer gegen |
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Eisenbahnbundesamt prüft Instandhaltung von Güterwagenradsatzwellen |
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Duisburg, 17. Juli 2009 - Aufgrund mehrerer gefährlicher Ereignisse (zuletzt in Viareggio am 29.06.2009), die auf Brüche von Radsatzwellen zurückzuführen sind, beabsichtigt das Eisenbahn-Bundesamt ergänzend zur Allgemeinverfügung vom 10.07.2007 (Az. Pr.3526-35Xbg) eine aufsichtliche Maßnahme zur Gewährleistung der Sicherheit zu erlassen. Anhörung GW-Radsatzwellen (pdf/26-KB) |
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Gütertransport 2007: Jede 12. transportierte Tonne war Gefahrgut |
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Duisburg, 16. Juli 2009 - Im Jahr 2007 sind
insgesamt 352 Millionen Tonnen Gefahrgüter in Deutschland mit
Lastkraftwagen, Eisenbahnen und Schiffen befördert worden. Wie das
Statistische Bundesamt mitteilt, war damit rund jede 12. Tonne (8,5%)
der gesamten Gütermenge auf Straßen, Schienen und Wasserwegen Gefahrgut.
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Erklärung zum Bau des
Brennerbasistunnels |
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Berlin/Duisburg, 18. Mai 2009 -
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat sich heute in Rom für |
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100 Millionen Euro zusätzlich durch
Konjunkturprogramme |
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Berlin/Duisburg, 27. April 2009 - "Mit
Schienendämpfern, niedrigen Schallschutzwänden und |
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Große Koalition gegen
Bahnlärm - Demo im Rheintal |
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Kommentar Die Lippenbekenntnisse der Lokalpolitiker dem Bürger zur Seite zu stehen sind nett, aber im Bundestag zeigt sich dann, was Fraktions- oder Koalitionszwang in der Realität bedeuten. Wenn die Gesetzgebung es vorsieht, dass sich die Bahn AG für ihre Strecken in der Regel auf die Rechtsfolgen einer Planfeststellung (§75 Abs. 2 Verwaltungsverfahrensgesetz) berufen kann, weiß der Bürger, was ihm blüht. Und Politiker verschanzen sich gern hinter diesem Verfahren. Den betroffenen Anwohnern solcher Strecken mit Ungetümen, die einige tausend Tonnen Materialien transportieren geht es heutzutage darum, dass er sich vom Transportmittel Bahn bedroht fühlt. Die Bedingungen in einigen Rheintälern haben zusätzliche "Spannungselemente", die keiner wirklich weiter ausmalen möchte. Fest steht, dass der Güterzugbetrieb den Bürger tatsächlich bedroht.
Die
Erschütterungen mit bestimmten Geschwindigkeiten haben den Charakter
von seismologischen Ereignissen, haben erhebliche Auswirkungen auf
Gebäude und Gesundheit. Wenn Dachziegel fallen, Risse in den Mauern
festzustellen sind oder Vitrinen brechen sind das keinen Dinge mehr,
die man verniedlichen kann.
Wer aus diesen Ministerium schreibt, dass beispielsweise eine Grundschule, die an einer enorm frequentierten Güterzugstrecke liegt, nicht schutzbedürftig ist, da die Schulräume ja nicht 24 Stunden genutzt werden, der muss sich wahrlich nicht wundern, wenn er beim Säen von Wind Sturm erntet. Die Hilferufe der Schule wurden übrigens immer noch nicht erhört, da DB-Projektbau in Köln z.B. angeblich andere Prioritäten setzen muss. Soweit dazu. Klare Aussage hierzu: Wer nicht alles unternimmt um die Bevölkerung vor gesundheitlichen und materiellen Schaden vollumfänglich zu schützen, wer der Planfeststellung höhere Priorität einräumt als den Schutz der Bevölkerung, der muss sich Versagen vorwerfen lassen. Dies betrifft Bundespolitiker sowie die nachrangige Behörde des Bundesverkehrsministerium Eisenbahnbundesamt. Sie haben im Sinne der gesundheitlich und materiell Geschädigten versagt. Und wir sprechen hier nicht von einigen wenigen. Aussagen von Ministeriums-Angehörigen wie "Wer in die Nähe von Bahnlinien oder Flughäfen zieht ist doch selbst schuld, hatte wohl nur den günstigeren Kauf im Sinn," sagen fast alles. Dies als Argumente gegen Betroffene in Ballungsräumen zu nutzen ist schon herbe. Auch wenn im Logistikbereich derzeit aufgrund der Weltwirtschaftkrise eine Delle verzeichnen muss, ändert dies nichts an den bestehenden Fakten. Es wird hier nicht der sagenhafte Rettungsschirm für Banken oder die verabschiedeten Konjunkturpakte zitiert, die Geschädigten wollen mit einem Minimum an Einschränkungen (Geschwindigkeitsreduzierung z.B., auch wenn DB-Netz wegen der bundesweiten Vertaktung so etwas grundsätzlich ablehnt) an den Güterzugstrecken eine erträgliche Lebensbedingung, auf jeden Fall aber den Mindestanspruch auf Unversehrtheit und gesundes Leben umgesetzt wissen. Harald Jeschke |
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Bahngüterverkehr: + 2,8% im Gesamtjahr 2008, aber Rückgang zum Jahresende |
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Duisburg, 26. März 2009 -Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, transportierten die Eisenbahnunternehmen auf dem deutschen Schienennetz im Jahr 2008 mit insgesamt 371,3 Millionen Tonnen 2,8% mehr Güter als im Vorjahr. Allerdings verringerte sich das Wachstum ? nach Zuwächsen von über 5% im ersten Halbjahr ? im dritten Quartal auf 3,8%, im vierten Quartal (? 0,6%) wurde das Vorjahresergebnis nicht erreicht. Im Dezember 2008 wurde ein Rückgang von 4,8% errechnet. |
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Anstieg des Güterverkehrs auch im Jahr 2008 |
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Duisburg, 13. Januar 2009 -
Der Güterverkehr in Deutschland ist im Jahr 2008 weiter gewachsen,
allerdings hat sich die Entwicklung zum Jahresende hin abgeschwächt.
Das Statistische Bundesamt (Destatis) rechnet für das Jahr 2008 auf
der Grundlage der bisher vorliegenden Monatseckzahlen mit folgenden
Ergebnissen: Das Transportaufkommen aller Verkehrszweige gemessen in
Tonnen ist im Jahr 2008 voraussichtlich um 2,3% gegenüber dem
Vorjahr gestiegen. |